Lehrer/Lehrerin

Wertschätzung, Achtung

In der Praxis bekommt man als Lehrerin/Lehrer sehr wenig positives Feedback. Umso mehr freut man sich über Wertschätzung wie in den beiden folgenden Beispielen:

Vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft wird der Lehrerberuf bezeichnet als der „härteste Job der Welt“ (2. Bildungsmagazin CARTA). Was unsere Zivilgesellschaft am dringendsten braucht, sind engagierte, motivierte Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, die positive Werte vermitteln. Das ist ganz zentral.

Katrin Göring-Eckardt in „Die Zeit“ Nr. 28 v. 3. Juli 2014 (ich gebe hier ihren originalen Wortlaut wieder, ohne Kürzungen):

„Ich wäre gern Lehrerin geworden. Als ich den Wunsch als Schülerin in der DDR geäußert habe, hat mich meine Deutschlehrerin gewarnt: „Das kannst du nicht, du müsstest den Schülern wegen der DDR-Ideologie immer wieder anderes sagen und beibringen, als du selber denkst.“ Das wäre wohl heute kein Hinderungsgrund mehr. Und irgendwie gibt es diese Sehnsucht noch immer. Kinder und Jugendliche dabei zu begleiten, wie sie lernen und leben, wie sie diejenigen werden, die sie sein wollen – das ist eine großartige Vorstellung. Ich finde es spannend, mitzuerleben, wie sie eigene Werte entwickeln; ich würde sie fragen, was sie von sich erwarten – und ihnen helfen, ihre Neigungen zu entdecken. Vielleicht ist das eine ziemlich romantische Vorstellung vom LehrerInnenberuf. Jedenfalls habe ich höchsten Respekt vor Lehrkräften, die sich immer wieder liebevoll, kreativ und motiviert in einen der wichtigsten Jobs stürzen.“

 

 

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